Die Geschichte des Radios

Geschichte des Radios

Mit den Worten “Achtung, Achtung, hier ist die Sendestelle Berlin” startete am 29. Oktober 1923 der Hörfunk in Deutschland. Nicht viele Hörer konnten damals die Geburtsstunde des Rundfunks mitverfolgen. Erst mit dem zunehmenden Angebot stieg die Hörerzahl. Für viele von uns ist Radio heute ein Nebenbei-Medium geworden. Doch in den Anfangsjahren war das junge Medium geradezu eine Revolution.

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Doch die Geschichte des Radios geht noch weiter zurück. bereits am 27. August 1897 gab es die ersten Rundfunkversuche. Die Empfangsstation war die “Matrosenstation Kongnaes” in der Berliner Schwanenallee. Es war ein Experiment von Adolf Slaby und Georg Graf von Arco. Seit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 war das Radio für postalische und geschäftliche Zwecke (Telegramme, Nachrichtenagenturen usw.) im Einsatz. Das erste, was einer Radiosendung ähnelte, konnte am 22. Dezember 1920 empfangen werden, als die Mitarbeiter des Senders Königs Wusterhausen bei Berlin ein selbst aufgeführtes Konzert übertrugen.

Am 29. Oktober 1923 debütierte in Berlin der erste Sender in Deutschland, der regelmäßig öffentlich ausgestrahlt wurde und mit 750 kHz bei 250 Watt lief.  Die erste Rundfunkgesellschaft Deutschlands trug den Namen “Funk-Stunde AG Berlin”, die das gleichnamige Hörfunkprogramm produzierte. Das Programm wurde im damaligen „Norddeutschen Sendebezirk“ ausgestrahlt. Sitz der Gesellschaft war das Vox-Haus, da neben der Reichspost die Vox Schallplatten- und Sprechmaschinen-AG an dem Sender beteiligt war.

Zwischen 1923 und 1924 entstanden neun Rundfunk-Gesellschaften: